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Fabio Muto

Foto: Matthias Konzok

Am Sonntag trifft die erste Mannschaft des FC Zell auf den Lokalrivalen aus Schönau.
Wir haben vor dem Spiel mit Fabio Muto (28) über den bisherigen Saisonverlauf, seine Erwartungshaltung an das Derby und schlechte Erfahrungen gesprochen.


Fabio, wie groß ist die Vorfreude auf Sonntag?


Riesengroß! Ein Spiel der besonderen Sorte, auch weil die Schönauer Anhänger immer für besonders hitzige und tolle Stimmung sorgen. Wenn man so will hatte der Abstieg letzte Saison auch etwas Positives: die Derbys gegen Schönau :)

Wie bereitest du dich auf so ein spezielles Spiel vor? Irgendwelche Rituale?

Die Vorbereitung auf jedes Punktspiel ist ziemlich ähnlich: das Abendprogramm vor dem Spiel ist eher entspannt, meistens schaue ich das „Aktuelle Sportstudio“. Sonntags wird dann reichlich und gesund gefrühstückt, anschließend mache ich mit meiner Freundin und unserem Hund "Diego" noch einen kurzen Spaziergang durchs Dorf. Unmittelbar vor dem Spiel drehe ich die Musik dann aber laut auf und schwöre mich so auf das Spiel ein.

In den letzten Spielen hatte Schönau teilweise die Nase vorne. Was muss passieren, dass ihr am Sonntag als Sieger vom Platz geht?

Schönau hat eine gute und junge Mannschaft, so wie wir. In den letzten Spielen empfand ich uns allerdings als spielstärkere Mannschaft, Schönau war vor dem Tor einfach effektiver. Wir müssen das Umschaltspiel und die Konter der Schönauer frühzeitig unterbinden. Und überhaupt: An eine Heimniederlage gegen Schönau kann ich mich wirklich nicht erinnern... ;)

Vor welchem Gegenspieler müsst ihr euch in Acht nehmen?

Mit Tim Behringer hat Schönau einen richtig guten Mittelfeldspieler, der immer Torgefahr ausstrahlt und über 90 Minuten schwierig zu verteidigen ist. Von seiner Spielweise erinnert er mich etwas an Thomas Müller. Ein weiterer Unruheherd ist auch immer wieder Domi Pfeiffer, ein wirklich guter Kicker und Instinkt-Fußballer. Schade, dass er uns nach so kurzer Zeit wieder verlassen hat.

Unser Team steht im gesicherten Mittelfeld und lässt bis dato die nötige Konstanz vermissen. Hand aufs Herz: Schaut ihr in der Tabelle noch nach oben?

Uns war klar, dass es nach dem Abstieg keine einfache Saison wird. Der sofortige Wiederaufstieg war auch nie Thema. Das primäre Ziel des Vereins und unserem Trainer-Team ist es die jungen Spieler in die erste Mannschaft zu integrieren und sie an den Aktivfußball zu gewöhnen. Mit Lukas Ruf, Musa Akyürek und Leon Boos haben wir wirklich an Qualität dazu gewonnen.

Wenn wir am Ende der Saison in den Top 6 stehen, haben wir eine gute Runde gespielt. Nach dem letzten Landesliga-Abstieg haben wir auch zwei Jahre gebraucht, um wieder oben mitspielen zu können. Warum also auch nicht dieses Mal?

Welches Derby ist dir in besonders guter Erinnerung?

In schlechter Erinnerung habe ich ein Derby von vor einigen Jahren, damals noch in der A-Jugend. Beim Stand von 3:2 für Schönau gab es Elfmeter für uns. Letzte Minute. Ich war mir sicher, dass ich den Ball verwandeln werde – Pustekuchen. Links unten vorbei, 3:2 verloren, ich war das Gespött der Schönauer.

Das sollte am Sonntag nicht passieren. Was ist dein Tipp für das Spiel?

Ich tippe unsere Spiele grundsätzlich nicht. An einem guten Tag wird es für jeden Gegner schwer gegen uns zu punkten – besonders zu Hause. Wir werden alles daransetzen, dass die drei Punkte in Zell bleiben.

 
Interview: Florian Rümmele